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Erzgebirge

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Erzgebirge Artikel

Das Erzgebirge (tschech.: Krušné hory) ist ein Mittelgebirge in dem Südosten Deutschlands und Nordwesten der Tschechischen Republik. Auf deutscher Seite trägt es den Beinamen: "Das größte Freilichtmuseum Europas".

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Am Feuer der Schamanin. Reisewege im sibirischen Altai Seelenwinde Da tragen einen die Winde davon, und Seelenklänge wehen an. Nach Hause gehts, vielleicht in die uralte Heimat aller. Der Altthai berührt tief, diejenigen, die sich davon berühren lassen wollen. Auf wunderbare Weise führen die Bilder und Illustrationen der Künstlerin in die magische Präsenz vor Ort. Schleier lichten sich zwischen...

Topographische Beschreibung

Etwa entlang des Erzgebirgskamms verläuft die Grenze zwischen Tschechien und Deutschland (Sachsen). Es ist etwa 150 km lang und durchschnittlich 40 km breit. Östlich schließt sich die Sächsische Schweiz, westlich das Elstergebirge und der sächsische Teil des Vogtlandes an. Südlich des Osterzgebirges liegt das Nordböhmische Becken , gegenüber das Böhmische Mittelgebirge. Südlich des Westerzgebirges liegen Ohregraben und Duppauer Gebirge . Nach Norden hin ist die Grenze unscharf. Geologisch läßt sie sich zwar feststellen, in der Örtlichkeit aber, da es keine klare landschaftliche Ausprägung gibt, ist sie schwer zu definieren. Man genannt diese, zwischen Zwickau und Chemnitz gelegene Landschaft auch als
Erzgebirge Beschreibung
Erzgebirge Beschreibung
Quellgebiet der Freiberger Mulde bei Moldau (Tschechien) in dem Osterzgebirge
Erzgebirgsvorland . Der Tradition folgend zählt Zwickau noch zu dem Erzgebirge, Chemnitz liegt knapp außerhalb dessen und Freiberg (Sachsen) wird wiederum dazu gerechnet. Die mutmaßliche Grenze des Erzgebirges läuft dann südwestlich Dresdens auf das Elbsandsteingebirge zu. Nördlich des Erzgebirges geht die Landschaft allmählichins Sächsische Hügelland und das Sächsische Elbland über.

Das Erzgebirge innerhalb der Mittelgebirgsschwelle zählt zur so genannten Böhmischen Masse, einem aus diesem, dem Oberpfälzer Wald, Böhmerwald, Bayerischem Wald, Lausitzer Gebirge, Isergebirge, Riesengebirge und den innerböhmischen Gebirgen bestehendem Gebirgsstock . Gleichfalls bildet es mit Oberpfälzer Wald, Böhmerwald, Bayerischem Wald, Fichtelgebirge, Frankenwald, Thüringer Schiefergebirge und Thüringer Wald einen ypsilonförmigen Gebirgskomplex, der zwar keinen Eigennamen trägt, klimatisch aber recht einheitlich zu bewerten ist. Das Erzgebirge gehört in seinem oberen Teil dem Naturpark Erzgebirge/Vogtland an.Höchste Erhebungen sind:

Buch-Tipp: Ardäppelsupp und Zwiebelquark. Die schönsten Rezepte aus dem Erzgebirge Kleine, feine Rezepte aus dem Erzgebirge Wer mit wenig Aufwand lecker kochen möchte, ist mit diesem Büchlein sehr gut bedient. Bodenständige Küche fein aufbereitet, so machen Kochen und Essen richtig Spaß. Das Buch ist zudem reich bebildert mit schönen Aufnahmen, die schon beim Betrachten den Appetit anregen und Lust auf eines der Gerichte...

Geologische Beschreibung

Das Erzgebirge zählt erdgeschichtlich zu dem Variszischen Gebirge und ist ein Pultschollengebirge, was durch eine ganze Reihe von Flusstälern, deren Flüsse zur Mulde bzw. direkt zur Elbe entwässern, durchschnitten wird. Es entstand durch einseitige Anhebung einer Scholle. Auf deutscher Seite steigt das Gebirge langsam an, auf tschechischer Seite fällt es steil ab. Sehr gut beobachten kann man dies auf dem Mückentürmchen in einer Höhe von 807,5 m NN (tschechisch: Komárí Vížka) (östlich von Zinnwald auf tschechischer Seite), welches sich exakt auf der Kante des Pultes befindet. Dem Erzgebirge nördlich vorgelagert, westlich von Chemnitz und um Zwickau befindet sich das, jedoch ca. in geologischer Hinsicht bekannte, Erzgebirgische Becken . Hier befinden sich Steinkohlelagerstätten, in denen der Bergbau bereits aufgelassen worden ist. Ein ähnliches, jedoch kleineres Becken mit aufgelassenen Steinkohlelagerstätten, das Döhlener Becken , befindet sich südwestlich von Dresden am Nordrand des Osterzgebirges. Es bildet den Übergang zur Elbtalzone und ist gleichfalls vorwiegend in geologischer Hinsicht bekannt.

Das Erzgebirge ist geologisch als eines der global am besten erforschten Gebirge zu sehen.

Wichtige vorkommende Gesteine: Glimmerschiefer, Phyllite und Granite in dem Westen, Basalt als Reste in dem Scheibenberg , Bärenstein, Pöhlberg , Geisingberg sowie Gneise und Quarzporphyr (Kahleberg) in dem Osten.

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Wirtschaftsgeschichte

Seinen Namen hat das Gebirge vom Erzbergbau, der zusammen mit der Besiedlung in dem 12. Jahrhundert begann. Davor trug es verschiedene Nennungen, zuletzt den germanischen Namen "Miriquido" (Schwarz-/ Dunkelwald). Gewonnen wurden Silber, Blei, Zinn, Kobalt und Eisen. Dieser Erzbergbau kam in dem 17. Jahrhundert zu dem Erliegen. Danach siedelte sich Holzwaren - und Spielzeugherstellung vor allem in dem Osterzgebirge an. Die Uhrenindustrie hat in Glashütte einen Schwerpunkt. In dem Westerzgebirge waren wirtschaftliche Alternativen Maschinenbau und Textilindustrie. Nach 1945 wurden (bis 1960) in größerem Maßstab durch die Wismut A.G. für die Sowjetunion Uranerze mit den Schwerpunkten Johanngeorgenstadt, Schlema und Aue abgebaut. Dieses Uran wurde in der Rüstungsindustrie und später zur Energiegewinnung benutzt. In Freiberg, Altenberg und Ehrenfriedersdorf betrieb man bis Ende der 1960er Jahre Erzbergbau (Zinnerz, Bleierz, Zinkerz). Die Verhüttung dieser Erze fand in Freiberg (Sachsen) bis Anfang der 1990er Jahre statt. In Sankt Egidien befand sich ein Standort für Nickelverhüttung. Ein weiterer bekannter Ort des Erzabbaus ist Seiffen. Das Dorf in dem Osterzgebirge ist heute Mittelpunkt der Holzwaren - und Spielzeugherstellung. Hier werden Räuchermänner , Nussknacker , Schwibbögen, Weihnachtspyramiden und Spieldosen aus Holz gefertigt. Bei Zwickau, Lugau, Oelsnitz sowie bei Freital wurde bisins vorletzte Drittel des 20. Jahrhunderts Steinkohle abgebaut.

Das bis vor über 800 Jahren (11. Jahrhundert) noch vollständig mit Wald bestandene Gebirge ist durch Bergbau und Besiedlung fast vollständig zur Kulturlandschaft umgestaltet worden. Bis in hohe Lagen des Gebirges ist die Bevölkerungsdichte hoch und mit Oberwiesenthal liegt in dem Erzgebirge die höchstgelegene Stadt Deutschlands. Ca. in den relativ unzugänglichen, klimatisch ungünstigeren Kammlagen, findet man noch größere zusammenhängende Waldgebiete, die allerdings seit dem 18. Jahrhundert forstwirtschaftlich genutzt werden (Monokultur von Fichten). In den 1980er Jahren wurden bei Altenberg und bei Reitzenhain erste Anzeichen von Waldsterben festgestellt. Bemerkenswert sind ebenfalls die Hochmoore bei Carlsfeld , Johanngeorgenstadt, Reitzenhain und Zinnwald.

Buch-Tipp: Berge im Licht. Gipfel, Landschaften, Menschen Beeindruckende Bergfotographie auf allen Kontinenten Der Bildbogen dieses Buchs spannt sich von Alaska zu dem Kap Horn, von den Alpen bis Afrika und vom Kaukasus bis zu dem Himalaya. Das Spektrum des Lichts, die Stimmungen des Augenblickssind die Palette der faszinierenden Bilder: imposante Achttausender, markante Berggipfel, ewiges Eis, Weite der Wüsten...

Tourismus

Touristisch erschlossen wird das Erzgebirge durch die Silberstraße.

Buch-Tipp: Bodo Bär in den Bergen (Bilderbücher) Nicht ca. die Kleinen werden es lieben!!! Ein wirklich unglaublich schönes Buch mit tollen, bunten Bildern in denen man stets wieder etwas Neues entdecken kann!Besonders ideal für Familien, die gerne in die Berge fahren, aber auch für alle anderen ein riesiger Lese-Spaß. Bodo besucht mit seinen neuen Wanderschuhen eine Almhütte, beobachtet...

Kultur

Musikalische Botschafter des Erzgebirges sind De Randfichten.siehe auch: Liste der Landschaften in Sachsen

Buch-Tipp: Dolomiten, Band 1: Grödner Tal und Rosengarten Wandern in dem Grödnertal und Rosengarten Dieses Buch ist ein idealer Begleiter für Bergwanderungen in die Dolomiten. Es enthält detaillierte Beschreibungen für die Planung von 50 Touren auf luftigen Höhenwegen, sowie gemütlichen Almenwanderungen und Gipfelbesteigungen mit grandioser Fernsicht. Der Führer beschreibt Wanderungen in den Dolomitengruppen...

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